PRESSE
Cave
61, Heilbronn 25.2.06
Michaela
Adick "HS"
Rapido?
Claus Koch blickt zu seinem Conga-Spieler. Oder darf es muy rapido sein? Cesar
Granados bestätigt mit einem Nicken, jawohl, darunter wird er es nicht
machen, gleich wir hier im Jazzclub Cave 61 Heilbronn die Post abgehen. Und
was dann passiert im gut besuchten Faschingskonzert im K3, ist ungefähr
das Widersprüchlichste, weil zugleich Aufregendste wie Gediegenste was
man in der letzten Zeit gehört hat. "Afro-Cuban Jazz Colors" nennen die
sechs Musiker aus dem Großraum München also ihr Programm?
Birdland
Neuburg /Donau 10.2.06
Dr.
Tobias Böcker, "NR
So
einfach kann das Leben sein: "Simple Pleasures", ein Signal für das Konzept
einer Band, die swingt wie die gute alte Zeit und gleichzeitig ganz im heute
angekommen einfach schöne Musik macht. Dabei ist es gar nicht simpel, was
Claus Koch & the Boperators im Birdland Jazzclub boten.
Hardbop-Revival
mit "Boperators"
Jazz-Reminiszenzen
im Stil der 60-er bringen den Hirschwirt zum Grooven
Fein
und zurückhaltend dann die Besenarbeit des Schlagzeugers bei Balladen,
in denen Claus Koch die ganze Gefühlstiefe und Zerrissenheit der Hardbop-Ära
festgehalten hat, die er auch solistisch in seinem Saxophonspiel zum Ausdruck
brachte. Insgesamt war der Abend geprägt von einer Atmosphäre des
unerschütterlichen Glaubens an die Stimme des Jazz, pur und individualistisch,
expressiv und nonkonformistisch.
Rasante
Läufe auf wohliger Basis
Ein
großartiger Auftakt der Herbst-Winter-Konzertsaison gelang der "
Jazzmission" Schwäbisch Gmünd
Die
musikalischen Wurzeln im Bop klingen nicht nur im Namen an. Die ausschließlich
eigenen Kompositionen von Bandleader Claus Koch verleugnen ihre Herkunft nicht
und emanzipieren sich dennoch zu einem unverwechselbaren eigenen Stil. Bereits
die ersten Töne von "Automatic Flip", konzentriert , präzise
gesetzt, nehmen das Publikum gefangen und wecken Erwartungen für einen
spannungsvollen Abend...
Wie
aus einem Guss
Die
Boperators erwiesen sich als Live-Act der Extraklasse
Die
Musiker spielten sich in Rage. Wahlweise drängten sich Koch und Hesse in
den Vordergrund. Bassist Wolfgang Kriener ließ mit einem vokalisierten
Solo aufhorschen. Raible setzte von Zeit zu Zeit zu einem seiner unvergleichlichen
Zwischenspiel an. Fehlte nur noch eine gefühlvolle Ballade und das Spektrum
war abgedeckt. Eine Band wie aus einem Guss..
Authentizität
und Innovation
R.
Prechtl, Münchner Merkur, 31.5.02
..Koch gehört zu den wenigen jungen
Saxofonisten, die das Stilpotenzial bedeutender Tenoristen der Swing-Ära
und des Modern Jazz tief aufgesogen, verinnerlicht und weiterverarbeitet haben.
Hörbar haben da Lester Young, Hank Mobley oder Sonny Rollins Pate gestanden.
Kochs klare Artikulation beeindruckt ebenso wie sein warmer, voller Ton. In
seinen Improvisationen erzählt er Geschichten und zitiert Vorbilder. Sein
Solo über Cole Porters Bossa «Good Bye Little Dream» erwies
sich als Reminiszenz an Stan Getz...
CD
Reviews: Claus Koch "Snooki-Ing"
World´s
Greatest Jazz Journal (UK)
Derek Ansell
Music-web
(UK) Don Mathers
Catfish
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Hall (Jp)